Nicht in der Stille
und auch nicht im Lärm.
Sondern in dem Moment,
in dem wir sehen, was geschieht.
Der Körper hört immer.
Er reagiert, spannt sich, öffnet sich.
Manchmal flieht er,
manchmal bleibt er stehen.
Bewusstsein bedeutet nicht,
diese Reaktionen zu vermeiden.
Es bedeutet, sie zu sehen,
während sie geschehen.
Ein Klang kann Unruhe bringen.
Ein anderer Weite.
Beide sind gleich wahr.
Beide dürfen da sein.
Klänge umgehen den Verstand,
nicht um etwas zu erreichen,
sondern um nichts zu verhindern.
Wenn Wut auftaucht –
sei wach in der Wut.
Wenn Enge da ist –
sei gegenwärtig in der Enge.
Wenn Frieden kommt –
halte ihn nicht fest.
Bewusstsein ist kein Zustand.
Es ist das stille Mitgehen
mit allem, was sich zeigt.
Ohne Auswahl.
Ohne Verbesserung.
Ohne Richtung.