Ein weg des lauschens
Hier teile ich meinen persönlichen Prozess, einen Weg, der sich entfaltet, ohne einem fertigen Konzept zu folgen. Für mich ist Klang ein Raum der Wahrnehmung – ein achtsames Lauschen ohne festes Ziel. Es ist ein Innehalten, ein Bewusstwerden und ein Stillwerden zwischen Klang, Stille und dem, was sich zeigt, wenn nichts mehr gesucht werden muss.

Klang als raum der wahrnehmung
Mein Weg ist kein vorgefertigtes Konzept, sondern ein organischer Prozess des Entdeckens. Für mich ist Klang mehr als nur Akustik – er ist ein weiter Raum der Wahrnehmung, ein Ort, an dem man einfach lauschen kann, ohne eine Absicht zu verfolgen. Es geht darum, Präsenz zu erfahren und das Geschehen einfach zu lassen.

Der ruf der stille
Es gab keinen einzelnen Wendepunkt, der mich zu Klang, Stille und Achtsamkeit geführt hat. Vielmehr war es ein allmähliches Erschöpftsein – vom ständigen Lärm, vom Gefühl des Müssens und Funktionierens. Irgendwann begann die Stille nicht mehr als Leere zu wirken, sondern als eine tiefgreifende Wahrheit. Und der Klang, einst etwas Äußeres, rief mich zurück zu mir selbst, nicht um mich zu verändern, sondern um mich daran zu erinnern, wer ich bin.

Was mein weg einzigartig macht
Meine Herangehensweise an Klang, Stille und Achtsamkeit unterscheidet sich vielleicht darin, dass ich bewusst versuche, nichts zu verändern und nichts Bestimmtes erreichen zu wollen. Ich bleibe einfach mit dem, was sich im Moment zeigt, und lasse Klang und Stille wirken, ohne sie aktiv zu lenken oder zu führen. Es ist ein Raum des Geschehenlassens, nicht des Machens.
„Dass nichts mit dir falsch ist. Dass du nicht weiter suchen musst, nicht besser werden und nichts verstehen brauchst. Vielleicht nur das Gefühl, für einen Moment langsamer zu sein und dir selbst näher als zuvor. Mehr muss nicht bleiben.“
– Ein stiller raum